Drei Geburtstagskinder der Hall of Fame

von Arno Fischer

Mit Siegfried Schubert (70), Rüdiger Noack (65) und Xaver Unsinn (80) haben wir drei Hall of Fame-Mitglieder die ihren runden Geburtstag feiern konnten.
Wir gratulieren allen drei Geburtstagskindern recht herzlich.


Buchautor Schubert wurde 70

Siegfried Schubert aus Füssern wurde dieser Tage 70. Der Meisterspieler des EVF, war Nationalspieler und WM-Teilnehmer – und dann sogar Meistertrainer seines Vereins. Vor einem Jahr schrieb er die Chronik des EV Füssen, ein von allen Fachleute sehr gelobtes Werk über die Geschichte eines Traditionsvereins. Als ehemaliger Spieler und Trainer hat er ja selbst einen Anteil an den großen Erfolgen der Allgäuer.

Auch die Kanzlerin gratulierte

Alt-Bundestrainer Xaver Unsinn war überwältigt vor der Zahl der Gratulanten zu seinem 80. Geburtstag. Ein Brief von Bundeskanzlerin Angela Merkel  überraschte den Jubilar. Ebenso wie der Besuch von Irene Waigel-Epple, die Glückwünsche von Theo Waigel überbrachte. Unter den Gratulanten auch Füssens Bürgermeister Paul Iacob, die Ex-Bundestrainer Gerhard Kießling und Hans Zach, seine EVF-Trainer-kollegen Markus Egen und Siegfried Schubert, DEB-Generalsekretär Franz Reindl, und EVF-Verteidiger Michael Eggerbauer. Am Nachmittag dann eine kleine Feier mit einigen Freunden. Auf unserem Foto stehend von links: Unsinn-Freund Fritz Müller, Ex-ESVK u. AEV-Spieler Eddi Mayr,  Eishockeymuseums-Präsident Horst Eckert, Ex-Nationalspieler Adi Egger (EVF), Ex-AEV-Spieler Ernst Köpf. Unten von links: DEB-Vizepräsident und „Spieler des Jahrhunderts“ Erich Kühnhackl, Xaver Unsinn, Ehefrau Ilona und Ex-Nationalteam-Kapitän Alois Schloder.Die Gratulanten bei Alt-Bundestrainer Xaver Unsinn

 

 

Rüdiger Noack (65)

Rüdiger NoackRüdiger Noack gehörte in den 70er Jahren zu den besten Puckjägern in Deutschland. Technisch versiert, ein Stürmer mit Torjägerqualitäten. Dazu ein fairer, sympathischer Sportsmann.  Der am 30. November 1944 in Weißwasser geborene Stürmer trug zwischen 1961 und 1977 das Trikot  von Dynamo Weißwasser und gewann mit seinem Team 12 DDR-Meistertitel. Für die damalige DDR war er in 241 Länderspielen auf dem Eis. Er nahm an den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble, an 7 A- und 5 B-Weltmeisterschaften teil. Nach 16 Jahren als Aktiver wurde Rüdiger Noack 1977 Trainer. 1977 – 90 Dynamo Weißwasser, 1977 – 82 Trainerassistent bei der Nationalmannschaft. 1989 und 1990 bei der letzten WM-Teilnahme der DDR stand er mit Hartmut Nickel und Roland Herzig an der Bande der DDR-Mannschaft.  
1990/91 fungierte der engagierte Fachmann als Vorsitzender seines Heimatklubs in Weißwasser  und ging dann als Manager zum SV Bayreuth. Danach wurde Krefeld zu seiner zweiten Heimat. Rüdiger Noack begann im Nachwuchsbereich und war dann von 1995 bis 2001 Sportlicher Leiter und Manager beim Krefelder EV. Nach seinem Ausscheiden beim KEV ist er bei der Stadt Krefeld beschäftigt und im Bereich Schulsport tätig. Ab 1. Januar 2010 geht er in den verdienten Ruhestand.
Dem Eishockeysport bleibt er nach wie vor verbunden. Zu seinen Teamkollegen in Weißwasser ist der Kontakt nie abgerissen. Um seinen letzten Klub, den Krefelder EV macht er sich große Sorgen. In Krefeld wird Rüdiger Noack auch bleiben. „Ich bin hier immerhin fast 17 Jahre und fühle mich sehr wohl,“ betont er. Eishockey NEWS wünscht dem sympathischen Sportsmann alles Gute im Ruhestand.

Horst Eckert

 

 

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